Europa-Union verlangt Geld zurück

Die überparteiliche Europa-Union hat jetzt von OB Mende den Betrag, welcher dieser von ihr für die Nutzung von Räumen im Rathaus gefordert hatte, zurückverlangt.

„Es ist unglaublich, dass von uns als gemeinnützigem ehrenamtlich arbeitendem Verband Geld für die Preisverleihung im Europäischen Schulwettbewerb vom Oberbürgermeister verlangt wird, dieser aber großzügig Räume des Rathauses für eine private Firma für deren PR-Interessen zur Verfügung stelle," sagte Peter H.Niederelz, der Vorsitzende der Europa-Union in der Region heute in Wiesbaden.

Oberbürgermeister Mende hatte gemeinsam mit Stadtverordnetenvorsteherin Gabriel großformatig mit Portraits und Grußwort für den sogenannten Wiesbaden Glückstag geworben. Dieser wird nicht etwa von der Stadt selbst, einer der städtischen Gesellschaften oder einem gemeinnützig arbeitenden Verband, sondern von der im Handelsregister eingetragenen Unternehmensberatungsfirma Sibi-Fay betrieben, die auch schon gute Kontakte zu Mendes Amtsvorgänger Gerich hatte. Auch die Rolle der städtischen Gesellschaft ESWE dabei sei unklar.

Er habe sich schriftlich an den neuen Oberbürgermeister und die Stadtverordnetenvorsteherin gewandt, und um deren Begründung dafür gebeten.

"Jeder Tag in dem wir in Frieden und Freiheit in einem geeinten Europa leben, ist ein Glückstag für jeden Einzelnen!", so Niederelz abschließend.

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