Sehr geehrte Damen und Herren,

ich darf Sie recht herzlich auf der Homepage des Kreisverbandes Offenbach Stadt und Kreis e. V. der Europa-Union Deutschland begrüßen. Die Europäische Union ist ein Garant für Frieden, Freiheit und Wohlstand in Europa. Das ist unbestritten!

Dennoch machen sich immer mehr Menschen zunehmend Sorgen: um die Reisefreiheit, den Euro, um unsere gemeinsamen europäischen Werte sowie letztlich um den Zusammenhalt und die Zukunft der Europäischen Union. Und das vollkommen zu Recht! Denn es gibt Kräfte innerhalb und außerhalb Europas, denen eine starke Europäische Union ein Dorn im Auge ist und die zurück in die Vergangenheit wollen. Sie wollen den europäischen Gedanken und die EU zerstören und reden nationaler Abschottung sowie wirtschaftlichem Protektionismus das Wort. Dabei setzen sie auf Angst und das Schüren von Vorurteilen. Die Folgen wären fatal: ein wirtschaftlicher Abschwung, den jeder von uns ad hoc in seinem Geldbeutel spüren würde sowie ein politischer Bedeutungsverlust Deutschlands!

Es ist Zeit, gegen diese populistischen Kräfte und ihre Scheinlösungen die Stimme zu erheben, laut und deutlich! Davon bin ich überzeugt!  

Die Europa-Union ist ein Zusammenschluss leidenschaftlicher Europäerinnen und Europäer. Ihre deutschlandweit 17.000 Mitglieder streiten für ein geeintes und friedliches Europa. Wir setzen deshalb auf mehr statt weniger Europa, auf Argumente statt auf hohle Floskeln, auf Wohlstand statt auf wirtschaftliche Alleingänge, auf ein Miteinander statt auf nationale Egoismen, auf den Euro statt auf Träumereien vom Gestern.

Viele unserer Mitglieder leben und gestalten Tag für Tag den europäischen Gedanken; mit Leidenschaft und Augenmaß. Darunter der Student, für den innereuropäische Grenzen nicht mehr wirklich existieren, der Politiker, dem Europa eine Herzenssache ist, aber auch der Rentner, der noch die Schrecken und die dramatischen Folgen des Zweiten Weltkriegs vor Augen hat und für den die EU ein Friedensprojekt ist.

Sie alle engagieren sich seit über 70 Jahren für ein starkes, demokratisches und transparentes Europa. Doch die Gegner der europäischen Einigung, die Nationalisten und Populisten, glauben sich im Aufwind und machen lautstark und mit „alternativen Fakten“ Stimmung gegen Europa. Deswegen brauchen wir gerade jetzt jede überzeugte Europäerin, jeden überzeugten Europäer!

Darum bitte ich Sie: Engagieren Sie sich, treten Sie in die Europa-Union ein, bestimmen Sie mit, geben Sie Ihrer Stimme und Ihrer Haltung Gewicht! Lassen Sie den Populisten keine Chance! Europa braucht Sie! Jetzt!

Ihr Oliver Quilling

Vorsitzender der Europa-Union

Kreisverband Offenbach Stadt und Kreis e. V.

 

 

Aktuelle Meldungen

Die Wahl in Ungarn – Menetekel für Europa?
10.04.18

Das Enfant terrible der europäischen Politik hat bei den Parlamentswahlen eine große Mehrheit gewonnen. Ob es vor den Wahlen in Ungarn noch Presse- und Meinungsvielfalt gab, wie wir sie hierzulande gewöhnt sind, ist eine andere Frage. Ob die Kommentatoren recht haben, die der EU nun verstärkten Widerstand aus Mittel-Osteuropa prognostizieren, bleibt abzuwarten. Auch Victor Orbán weiß, dass die ungarische Wirtschaft auf die europäischen Fördermittel angewiesen ist. Aber die EU ist mehr als ein Binnenmarkt, mehr auch als eine Transfermaschine. Sie ist eine Wertegemeinschaft.

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1. Rundbrief 2018
02.04.18

Enfin!! Endlich! Bis heute musste ich mit diesem Rundbrief warten. Noch immer verharrte ich wie ein Boxer betäubt nach dem Tiefschlag der misslungenen Jamaika-Koalition; jetzt ist – fast – alles wieder gut, nach den freundlichen Bildern, wie Merkel und Macron sich in die Arme fallen, grand bisous links und rechts mit fast geschwisterlicher Vertrautheit in Blick und Geste; das Ganze vor der imponierenden Kulisse des Élysée, einschließlich der Gardisten mit präsentiertem Säbel: der Motor läuft wieder!

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Hände weg von Schengen: Europa-Union hält an Forderung nach offenen Grenzen fest
19.03.18

„Die Europa-Union Deutschland betont aus aktuellem Anlass, dass die Schengener Verträge eine der größten Errungenschaften des europäischen Einigungsprozesses sind: Offene Grenzen zwischen den europäischen Staaten sind Ausdruck einer Mentalität, die Freiheit und „Einheit in Vielfalt“ real spürbar machen. Es ist uns zur angenehmen Gewohnheit geworden, völlig unkompliziert die verschiedensten Grenzen zu passieren. Doch nicht nur der rein pragmatische Vorteil, den uns die Schengener Verträge brachten und bringen, sondern auch ihre ideelle Botschaft müssen sowohl für die Politikerinnen und Politiker als auch für die Bürgerinnen und Bürger im Schengen-Raum von höchster Priorität sein – schwinden doch mit den Grenzpfeilern auch die Schranken in den Köpfen der Menschen.

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In Polen läuft gegenwärtig einiges schief
18.03.18

Die überparteiliche Europa-Union Wiesbaden /Rheingau-Taunus hatte zu einem Informationsabend über die derzeitige Situation in Polen eingeladen, und die Räume des Wiesbadener PresseClubs waren voll. Der Vortrag des polnischen Botschschafters, der in seiner Vertretung von Herrn Konsul Andrzej Dudzinski verlesen wurde, hatte es in sich.

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Epochales Versagen – Persönlicher Einwurf von EUD-Generalsekretär Christian Moos
06.03.18

Der katastrophale Wahlausgang in Italien hat nicht nur eine Ursache. Aber Deutschland trägt als größte europäische Volkswirtschaft mit entsprechend großem politischen Einfluss in Europa Mitverantwortung für dieses Ergebnis. Die wirtschaftliche Erholung erreicht viele Menschen in Europa nicht mehr, und in Italien, das zudem viele hausgemachte Probleme hat, war sie ohnehin zu schwach. Es gibt einen Zusammenhang zwischen der sozialen Krise in Italien und dem erheblichen Rückstand in der Digitalisierung, schlecht ausgestatteten Schulen und veralteter Infrastruktur in Deutschland. Das ist die einseitige Sparpolitik, der Fetisch der Austerität. Dass allein die EZB gegenzusteuern versucht und dabei nolens volens neue Risiken entstehen, ist auch eine Folge viel zu wenig bedachter systemischer Zusammenhänge und einer insgesamt nicht ausreichend koordinierten Wirtschaftspolitik.

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Neu erschienen: Mitgliedszeitschrift Europa aktiv 01-2018
26.02.18

Kommt sie? Kommt sie nicht? Die Zitterpartie um das Zustandekommen einer neuen GroKo prägte die ersten Wochen des neuen Jahres ebenso wie den Produktionsprozess der aktuellen Europa Aktiv. Ausgerechnet einen Tag, bevor das Ergebnis des SPD-Mitgliederentscheids bekannt gegeben werden wird, tagt der Bundesausschuss der Europa-Union in Berlin und berät – natürlich! – über das Europakapitel im Koalitionsvertrag in spe. Ob es überhaupt eine Regierung geben wird, die die dort vereinbarte Europapolitik wird umsetzen können? Großes Fragezeichen. „Wird am Ende alles gut?“, fragt auch EUD-Generalsekretär in seiner Betrachtung zum Regierungsbildungsversuch. Die katalonischen Separatisten nimmt Dr. Otto Schmuck für die UEF unter die Lupe. „Wie regional darf Europa sein?“, fragt er in seinem Kommentar.

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