Europa-Veranstaltung am Tag der Trump-Vereidigung

Die überparteiliche Europa-Union Wiesbaden-Rheingau-Taunus hat am Tag der erneuten Amtseinführung von Donald Trump als Präsident der USA in Wiesbaden eine Veranstaltung mit dem Titel: 

"Wie muss sich Europa im neuen Ost-West-Konflikt aufstellen?" 

durchgeführt. In einer Gemeinschaftsveranstaltung mit dem Presseclub Wiesbaden konnte Peter H. Niederelz, der Vorsitzende der Europa-Union in der Region, an diesem bedeutenden Tag ein volles Haus begrüßen.

Es referierten unter der Moderation von Stefan Schröder, dem Vorsitzenden des Presseclubs, Professor Andreas Rödder, Autor des Buches "Der verlorene Frieden. Vom Fall der Mauer bis zum neuen

Ost-West-Konflikt" und Michael Gahler (MDEP-CDU),Außenpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion und Ständiger Berichterstatter des Europäischen Paerlaments zur Ukraine. 

Er war per Video-Schalte aus der Plenarsitzung in Straßburg zugeschaltet.

Tenor aller Redebeiträge auch aus der Teilnehmerschaft in den mehr als gefüllten Club-Räumen war, dass die guten Beziehungen zwischen der EU, Deutschland und den USA weiter bestehen und ausgebaut werden,

die EU sich aber stärker als bisher selbst international positionieren müsse und auch für ihre eigene Sicherheit einen größeren gemeinsamen Beitrag leisten muss.

Ein einiges Europa mit seinen 450 Millionen Bürgerinnen und Bürgern, wenn man die Briten, die sich wieder annähern, noch nicht mitrechnet, muss sich vor niemandem in der Welt verstecken.

Peter Niederelz, kündigte nach von großem Applaus begleitetem Dank an die Referenten, an dass er Präsident Trump, dessen Familie aus dem nicht weit entfernten Kallstadt stammt, nach Wiesbaden einladen werde.

Schließlich sei ihm vor Jahren auch gelungen den Staatspräsidenten Polens und Friedensnobelpreisträger Lech Walesa nach Wiesbaden einzuladen.

( Bild: Professor Rödder in der Mitte, links Peter Niederelz und rechts Stefan Schröder, Bild. Europa-Union)